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100 Jahre Bauhaus - Gutes Design seit 1919

Die Welt neu gestalten


2019 feierte die legendäre Bauhaus-Hochschule ihren 100. Geburtstag. Bauhaus – das sind doch die kubischen, weiß getünchten Häuser mit Flachdach, viel Glas und noch mehr Beton?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Doch was ist Bauhaus dann überhaupt?

Wie alles begann...

Alles begann 1919 in Weimar. Ein gewisser Walter Gropius, seines Zeichens Architekt, wollte die Designwelt mit seiner neugegründeten Kunstschule aus den Angeln heben. Nach dem Schrecken des 1. Weltkrieges war es an der Zeit für etwas Neues. Kunst und Handwerk waren nun nicht mehr getrennt, sondern bildeten eine Einheit. Mit der Aufwertung des Handwerks versuchte Gropius gesellschaftliche Unterschiede aufzuheben. 

Jeder Schüler musste einen Vorkurs belegen und verschiedene Disziplinen durchlaufen. Jede Disziplin bekam wiederum eine eigene Werkstatt, in welcher ein Werkmeister für das Handwerkliche und ein Formmeister für das Gestalterische zuständig waren. Es gab eine Werkstatt für Keramik, Metall, Glas, Wandmalerei, eine Tischlerei, Weberei, grafische Druckerei und Bühnenwerkstatt. Die Schüler sollten mit dem jeweiligen Material experimentieren und sich kreativ ausleben.

Umzug nach Dessau

Als Lehrer konnte Walter Gropius die Crème de la Crème der internationalen Kunstszene für sich gewinnen, etwa Wassily Kandinsky oder Paul Klee. Kandinsky leitete von 1922 bis 1925 die Werkstatt für Wandmalerei. Er unterrichtete seine Schüler in Kursen wie »Abstrakte Formelemente« und »Analytisches Zeichnen«. Für viele war Kandinsky sogar der Grund, überhaupt eine Ausbildung in Weimar zu absolvieren.

1925 folgte der Umzug nach Dessau – nicht ganz freiwillig. Vielen rechtsgewandten Politikern war die Kunstschule seit jeher ein Dorn im Auge und so hatte die thüringische Regierung einfach die Gelder gestrichen. Dessau war damals eine aufstrebende Industriestadt, die mit einigen Vorzügen lockte, zum Beispiel einem neuen Schulgebäude. Darüber hinaus befanden sich die späteren Produzenten der kreativen Ergüsse in unmittelbarer Nähe.

In Dessau hatte sich die Schule, die sich jetzt »Staatliches Bauhaus Dessau, Hochschule für Gestaltung« nannte, auf das Entwerfen von funktionalen, zeitlosen, qualitativ hochwertigen und ästhetisch ansprechenden Alltagsgegenständen und Bauten spezialisiert. Dort entstanden auch die meisten Produkte, die man bis heute mit dem Bauhaus verbindet, etwa der Wassily Sessel oder die stapelbaren Satztische. Deren Entwürfe stammen von Marcel Breuer, dem Erfinder der Stahlrohrmöbel. Als Material verwendete er nahtloses Mannesmann-Stahlrohr, welches sonst in der Fahrradindustrie eingesetzt wurde. Der deutsche Hersteller Thonet bringt die beliebten Bauhausklassiker heute heraus.

Das Ende des Bauhaus 

Das von Walter Gropius entworfene Schulgebäude gilt als Ikone der Moderne. Auch über die Grenzen Deutschlands hinaus war das Bauhaus zu einer Berühmtheit geworden, dennoch nahmen die Repressalien immer weiter zu. 1928 hatte Walter Gropius genug und warf das Handtuch. Sein direkter Nachfolger war Hannes Meyer. Als überzeugter Marxist legte er sein Hauptaugenmerk auf die soziale Komponente. Meyer wollte formal gut gestaltete Produkte und Häuser schaffen, die sich auch die weniger gut Betuchten leisten konnten. Doch schon zwei Jahre später wurde er aufgrund seiner Sympathie für den Sozialismus fristlos entlassen.

Auf ihn folgte der bekannte Architekt Ludwig Mies van der Rohe, welcher das Bauhaus um eine Werkstätte für Fotografie und Reklame sowie eine geregelte Architekturausbildung ergänzte. Am 30. September 1932 war der Traum endgültig ausgeträumt, das Bauhaus wurde unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen. Ein Semester lang versuchte Rohe noch, das Bauhaus zu retten und mietete sich in Berlin in einer alten Telefonfabrik ein. Doch auch hier machten ihm die Nationalsozialisten wiedereinen Strich durch die Rechnung.

Das Experiment Bauhaus war Geschichte – jedoch nicht ganz, denn obwohl das Bauhaus nur 14 Jahre lang existierte, hatte die visionäre Schule großen Einfluss darauf, wie wir gutes Design sehen. Viele Entwürfe erfreuen sich auch heute – also 100 Jahre später – großer Beliebtheit. Den einen Bauhausstil gibt es übrigens nicht, denn so unterschiedlich die drei Direktoren waren, so unterschiedlich waren auch die Entwürfe ihrer Studenten. War das Bauhaus zu Beginn eher künstlerisch ausgerichtet, so war es im späteren Verlauf eher eine Weltanschauung, indem es gut gestaltete und massentaugliche Produkte und Gebäude entwerfen wollte.

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