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Archiv für den Monat: Oktober 2018

  • Magisch: Tivoli by Normann Copenhagen

     

    Tivoli by Normann Copenhagen

    Manchmal möchte man sich eine kurze Auszeit genehmigen und einfach mal wieder Kind sein, mit allem, was dazugehört: Süßigkeiten, bei denen jeder Zahnarzt das Grausen bekommt, Achterbahnen, die den Puls in die Höhe schnellen lassen und den Magen herausfordern. Die Dänen haben’s da gut! Mitten in Kopenhagen befindet sich ein Vergnügungs- und Erholungspark der Extraklasse: Tivoli. Der Tivoli Park ist etwas ganz Besonderes, er ist eine Ikone, ein Kleinod und gehört schon fast zum dänischen Kulturerbe. Und in diesem Jahr feiert dieser seinen sage und schreibe 175. Geburtstag. Das soll ihm mal einer nachmachen!

     

    Tivoli Gardens

    Märchenhaft

    Der Vergnügungspark beflügelte sogar schon die Fantasie von Hans Christian Andersen, den berühmtesten Dichter und Schriftsteller, den das Land im hohen Norden zu bieten hat, Schöpfer von Klassikern wie „Die kleine Meerjungfrau“, „Däumelinchen“ und „Das hässliche Entlein“. Der Tivoli Park inspirierte ihn zu seinem Märchen „Des Kaisers Nachtigall“ (auf Dänisch ‚Nattergalen‘).

    Tivoli by Normann Copenhagen

    Das ebenfalls in Kopenhagen ansässige Designlabel Normann Copenhagen hat sich mit dem Tivoli Park zusammengetan und Tivoli by Normann Copenhagen auf den Markt gebracht. Eine Kollektion, die so verschwenderisch farbenprächtig, kunstvoll und exotisch daherkommt wie der Park selbst. Normann Copenhagen ist es gelungen, dessen einzigartige Atmosphäre einzufangen. Die Formensprache der Leuchten, Spiegel und Wohnaccessoires orientiert sich an existierenden Objekten, etwa einem Kettenkarussell. Bei den Farben dominieren die typischen „Tivoli-Farben“ Schwarz, Weiß, Rot, Dunkelrot, Grün und Gold. Trotz aller Farbenpracht, Mustergültigkeit und Formvollendetheit erscheint die neue Tivoli-Kollektion alles andere als überladen, stattdessen minimalistisch und modern.

    Emperor Lamp Tivoli by Normann Copenhagen

     

    Alladin hätte mit Story seine wahre Freude. Das Windlicht im Öllampenlook ist in zwei Farben erhältlich: in Sahnekaramell und in Lollipop-Rot. Die sind aber auch lecker! Im Magic Jar Aufbewahrungsglas findet hingegen alles, was Rang und Namen hat, seinen Platz: von Zuckerstangen bis zu Wattepads. Das i-Tüpfelchen ist der schicke Kugelverschluss. Und was passiert, wenn man eine Ballongondel und eine Bonbonbude kombiniert, dafür ist die Balloon Vase der beste Beweis. In diese Vase passt ganz schön was rein, nämlich ein ganzer Strauß Blumen. Die hübsche Vase wird übrigens aus mundgeblasenem Glas hergestellt.

    Glanzstücke

    Bekanntermaßen kommt ja alles Gute von oben. Das ist im Fall der Emperor Lamp Pendelleuchte nicht viel anders. Die Designerleuchten sind in zwei unterschiedlichen Formen erhältlich. Wer hat’s erfunden? Das waren die beiden Türme des Pantomimetheaters, welche die Inspiration lieferten. Im Pirouette Kerzenhalter finden indessen vier Stabkerzen ein schickes Plätzchen. Durch die Erhöhung sind diese besonders gut zu sehen. Das extravagante Schwebedesign haben wir in diesem Fall nicht dem Pantomimetheater, sondern den Karussells zu verdanken. Gießkannen gibt es viele, aber einen Designpreis würden wohl die wenigsten gewinnen. Divan hat zwar auch noch keinen abgestaubt – was nicht ist, kann ja noch kommen – macht aber dennoch auf jeder Fensterbank eine gute Figur. Daran hat vor allem die orientalisch anmutende Form einen gewissen Anteil. Die Füllmenge beträgt 2,5 Liter.

    Eckzellent: Zweifelsohne, besonderer Eyecatcher beim Mirage Spiegels ist die orangefarbene Ecke. Beim Anblick dieser Farbe bekommt man auf Anhieb gute Laune. Praktisch: Man kann den Designspiegel drehen und wenden wie man will und diesen sowohl vertikal als auch horizontal aufhängen.

     

    Aus gutem Holz

    Das Sammeln von Holzfiguren hat in Dänemark eine lange Tradition. Die kleinen Geschichtenerzähler, Wachmänner und Heißluftballons werden aus gedrechselter Eiche gefertigt. Die Tower Bauklötze sind indessen ganz schön aufgesetzt – und das ist gut so! Denn so kann man seinen Spieltrieb vollends ausleben. Und wenn man mal keine Lust auf Bauarbeiten hat? Kein Problem! Tower macht sich auch als skulpturales Wohnaccessoire im Regal oder auf dem Sideboard hervorragend.

     

    Na, schon im Tivoli-Fieber? Wenn ihr also mal in der Gegend von Kopenhagen seid, stattet dem Park am besten gleich mal einen Besuch ab. 4,6 Millionen Besucher können nicht irren. In der Weihnachtszeit wird aus dem Park ein richtiges Winter-Wunderland, inklusive Weihnachtsmarkt. Auch kulinarisch hat der Park einiges zu bieten, genauer gesagt 45 Restaurants. Heiratswillige können sich hier sogar das Jawort geben. Also, worauf noch warten?!

  • Eine Legende kehrt zurück: Eames Fiberglass Chair

    Eames Fiberglass von Vitra

    Das Warten hat endlich ein Ende: Vitra bringt den langersehnten Eames Fiberglass Chair wieder heraus – und wir von einrichten design sind stolz wie Oskar, einer von wenigen Fachhändlern zu sein, denen die besondere Ehre zuteilwurde, diese Stuhlikone anbieten zu dürfen.

    Was darf's sein?

    - DSW (Vierbein-Holzuntergestell): Ahorn in verschiedenen Farben (685 Euro) oder Esche honigfarben (715 Euro)
    - DSR (Eiffelturm-Gestell): Glanzchrom oder schwarz pulverbeschichtet (basic dark) für 559 Euro
    - DSX (Vierbein-Stahlrohruntergestell): Glanzchrom oder schwarz pulverbeschichtet (basic dark) für 525 Euro

    Ausgesprochen lebendig: Fiberglas

    Eames-Fiberglass-Chair_Parchment-klein-compressor DSR Parchment

    Für viele Designenthusiasten war und ist Fiberglas das einzig wahre Material für den Eames Stuhl. Das „Aalglatte“ der Plastic Chairs aus Polypropylen war diesen stets suspekt; was fehlte, war die Struktur und Lebendigkeit wie sie nur Fiberglas hat. Dank eines neuen Produktionsverfahrens ist es jetzt möglich, wieder auf das ursprüngliche Material zurückzugreifen. Auch die sechs Farben sind durch und durch „Retro“. Bei Elephant Hide Grey, Parchment, Sea Foam Green, Raw Umber, Red Orange und Navy Blue handelt es sich um Originalfarben.

    Die Designer Charles und Ray Eames entwarfen 1948 einen Stuhl mit körpergerecht geformter Sitzschale (damals noch aus Metall) und verschiedenen Gestellen zum munteren Kombinieren. Dass die Sitzschale aus einem Stück bestand – und nicht wie sonst üblich aus Sitz und Rückenlehne – war seinerzeit nahezu revolutionär. Diesen revolutionären Stuhl reichten die beiden beim vom Museum of Modern Art (MoMA) ausgetragenen Wettbewerb „International Competition for Low-Cost Furniture Design“ ein. Der Lohn der Mühe: der zweite Platz.

    Das Metall erwies sich allerdings als zu teuer, es musste demnach ein kostengünstiger Ersatz her. Die Lösung: mit Fiberglasfasern verstärktes Polyesterharz – damals ein absolutes Novum. Mit der Verwendung von Fiberglas in der Möbelproduktion betraten Charles und Ray Eames Neuland, da dieses Material hauptsächlich beim Militär eingesetzt wurde, zum Beispiel für die Gehäuse von Radargeräten. Doch die Vorteile lagen auf der Hand: Fiberglas ist leicht formbar, verfügt über die nötige Festigkeit, lässt sich industriell verarbeiten und fühlt sich zu guter Letzt noch angenehm an. Der Eames Fiberglass Chair war der erste industriell hergestellte Stuhl aus Kunststoff. Durch die Glasfasern erlangt der Eames Stuhl außerdem eine lebendige Struktur und Natürlichkeit – für viele das optische i-Tüpfelchen. 


    Die Produktion der Fiberglasstühle wurde jedoch aus Umweltgründen Anfang der Neunzigerjahre des letzten Jahrhunderts komplett eingestellt. Bei der Herstellung entstehen zwangsweise giftige Dämpfe, welche die Gesundheit der Arbeiter schädigen können (Diesen Job übernehmen jetzt Roboter). Danach gab es nur noch Sitzschalen aus Polypropylen auf dem Markt. Wer trotzdem nicht ohne Fiberglas konnte, musste sich mit einem gebrauchten Stuhl begnügen, bei welchem man häufig um einiges tiefer in die Tasche greifen musste als bei einem fabrikneuen Plastic Chair.

    Farbenpioniere mit dem Hang zum Perfektionismus

    Ray & Charles Eames

    Ray Bernice Alexandra Eames, geborene Kaiser, war eine amerikanische Künstlerin, Charles Eames Architekt und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass das Duo großes Augenmerk auf die Farben legte. Man könnte die beiden sogar als Farben-Pioniere bezeichnen, denn bevor diese auf den Plan traten, existierte nur farbloses Fiberglas. Das wollten die beiden schleunigst ändern und verbrachten viele Tage in der Fabrik, in welcher sie so lange mit Farbmischungen herumexperimentierten bis sie endlich hundertprozentig mit dem Ergebnis zufrieden waren. Es war ihnen nicht nur wichtig, dass der jeweilige Farbton ihren persönlichen Geschmack traf, die Farben mussten auch hervorragend miteinander harmonieren und darüber hinaus die organische Form des Stuhls gut zur Geltung bringen. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich aus. 1950 kam der Fiberglass Chair auf den Markt, welcher bekanntermaßen Designgeschichte schreiben sollte und zu einem der bekanntesten Möbelklassiker des 20. Jahrhunderts avancierte.

     

    Eames Fiberglass Chair: exklusiv bei einrichten design

    Ihr könnt es gar nicht erwarten und hättet den Eames Fiberglass Chair am liebsten schon heute statt morgen in eurem Wohn-, Ess- oder Arbeitszimmer stehen? Die gute Nachricht: Wir haben einige Exemplare auf Lager und werden Letztgenanntes in den nächsten Wochen noch weiter aufstocken. Am besten gleich dieses Anfrageformular ausfüllen!

    Ansichtssache

    Alle Farben können außerdem in unserem schmucken Showroom in der Edith-Stein-Straße 3 in Würzburg in Augenschein genommen werden. Und auch eine Runde Probesitzen ist ausdrücklich erwünscht!

    Weiterer Blogbeitrag: 110 Jahre Design by Charles Eames

    Ihr wollt noch mehr über einen der kreativsten und wegweisendsten Designer des vergangenen Jahrhunderts wissen? 2017 wäre Charles Eames 110 geworden und diesem Jubiläum hatten wir natürlich einen Blogbeitrag gewidmet.

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