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Knoll International - Garantiert schöner Wohnen

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Knoll International - der Aufstieg eines Designimperiums

Dass Hans G. Knoll den Werdegang eines Möbelherstellers einschlug, ist nicht verwunderlich, wenn man seine Abstammung betrachtet: Bereits sein Vater Walter Knoll und dessen Vater Robert Vollmöller zählten zu den Pionieren der deutschen Möbelbranche. Seine kaufmännische Lehre absolvierte Hans Knoll ebenfalls in der Einrichtungsbranche und siedelte im Jahr 1938 in die USA über. Dort gründete der ambitionierte Auswanderer bereits nach kurzer Zeit sein Möbelunternehmen, die "Hans G. Knoll Furniture Company".

Dabei kam ihm der große Vorteil zugute, namhafte Designer wie Walter Gropius, Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe durch seinen Vater persönlich zu kennen. Diese Kontakte öffneten ihm in der amerikanischen Möbelszene Tür und Tor, denn zur damaligen Zeit waren zahlreiche ihm bekannte Architekten und Designer – wie auch Knoll selbst – in die USA emigriert. Diese stellten ihm nun ihre Designkreationen zur Vermarktung zur Verfügung - der Erfolg der Hans G. Knoll Furniture Company war so buchstäblich vorprogrammiert.

Eine neue Ära der Firmengeschichte - Knoll Associates

Im Jahr 1943 lernte Hans Knoll seine spätere Frau, Florence Schust, kennen. Als Angestellte in seinem Unternehmen beeindruckte sie ihn auch mit ihren herausragenden Referenzen. Die junge Designerin und Raumplanerin hatte nicht nur einen Abschluss der Cranbrook Academy in Michigan, sondern auch einen Abschluss der Architectural Association in London in Architektur. Knoll und Schust hatten sogar gemeinsame Bekannte - Mies van der Rohe war ein ehemaliger Kommilitone von Florence und im Architekturbüro von Gropius und Breuer hatte sie bereits mitgearbeitet.

Nach ihrer Hochzeit im Jahr 1946 benannten Hans G. Knoll und Florence Schust das Unternehmen in "Knoll Associates" um und agierten von diesem Zeitpunkt an als gleichberechtigte Geschäftsführer.

Tulip Chair

Die guten Geschäftskontakte des jungen Ehepaars trugen maßgeblich zum herausragenden Erfolg ihres Unternehmens bei und machten sie zum Markführer im Möbelsegment. Durch Florence wurde die Riege der namhaften Designer von Knoll Associates um einen weiteren wichtigen Vertreter bereichert - den berühmten Eero Saarinen, den Florence aus Kindertagen kannte und der Knolls Produktpalette um den legendären "Tulip Chair" bereicherte.

Während Hans Knoll nach Kriegsende sein kaufmännisches Geschick unter Beweis stellte, indem er weltweit Niederlassungen, so genannte "Showrooms" aufbaute, kümmerte sich Florence um Design und Corporate Identity des Unternehmens.

Nach Hans Knolls frühem Unfalltod im Jahr 1955 führte Florence das Unternehmen noch fünf Jahre weiter und übergab es anschließend an ihre Mitarbeiter, die Knoll Associates (später Knoll International) in Hans Knolls und ihrem Sinne weiterführten.

Knolls Säulen des Erfolgs: Exquisites Design für Zuhause und individuelle Business-Lösungen

Funktionalität, Zeitlosigkeit und Eleganz ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Kreationen von Knoll International.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der erfolgreiche Hersteller zur wahren Fundgrube für Klassiker der Designgeschichte.

Wassily Chair

Ein berühmtes Beispiel ist der Wassily Sessel, den Marcel Breuer im Jahr 1925 für Knoll entworfen hat und der als erstes Sitzmöbel aus Stahlrohr entscheidend zur Bauhaus-Bewegung beigetragen hat.

Doch auch ganze Kollektionen namhafter Designer werden bis heute mit Exklusivrecht von Knoll International vertrieben. Wer kennt sie nicht, die berühmte Barcelona Kollektion von Mies van der Rohe? Auch die extravagante Stuhlserie Bertoia, entworfen von Harry Bertoia, ist Teil von Knolls Produktpalette.

Neben Interieur im Bauhaus-Stil vertreibt Knoll seit jeher intelligente Bürolösungen. Die Bedürfnisse des Kunden stehen hierbei an erster Stelle. Durch solide Arbeitsplatzforschung und innovatives Denken gelingt es Knoll International immer wieder aufs Neue, perfekte Lösungen für Business-Bedürfnisse zu entwerfen.

Exzellenz des Designs auf der einen Seite und individuell auf den Kunden zugeschnittene Lösungen auf der anderen Seite - dafür steht Knoll International bis heute. Oder um es mit Florence Knolls Worten zu sagen: "Gutes Design ist gutes Business!"

Weitere Informationen zu Knoll International finden Sie unter: www.knoll-int.com