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Hay

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Das Hay-Prinzip

Erst im Jahr 2003 betrat Hay die Schaubühne der Designwelt - auf der IMM Cologne präsentierte der dänische Hersteller erstmals seine Produkte. Wenn man an dänisches Design denkt, kommen einem sofort Möbelklassiker berühmter Designer zu stolzen Preisen in den Sinn - der Hersteller Hay tanzt ganz bewusst aus der Reihe.

Bei Hay will man nicht die alten Meister kopieren - vielmehr sollen deren Arbeiten als Inspirationsquelle für moderne und zeitgemäße Kreationen dienen. Sich mit bekannten Designernamen zu schmücken, stand für Rolf Hay, den Namensgeber und Gründer, nie an erster Stelle. Stattdessen wollte man Designprodukte schaffen, die funktional, unverkennbar und in erster Linie erschwinglich sind. Während Rolf Hay anfangs noch viele Produkte selbst entwarf, kam es im Laufe der Jahre dennoch zu Kooperationen mit teils bekannten, teils aufstrebenden Designern.

Copenhague Chair

Zu großem Ansehen gelangte die Copenhague-Kollektion, die die Brüder Ronan & Erwan Bouroullec zur Ausstattung der Universität Kopenhagen entworfen haben. Funktional und ästhetisch überzeugend sollten die Möbelstücke sein - dass dies gelungen ist, zeigt sich am großen Erfolg der Copenhague-Kollektion.

Aus der Zusammenarbeit mit Sebastian Wrong entstand sogar eine eigene Untermarke - im Programm von "Wrong for Hay" finden sich moderne Sitzmöbel, Leuchten und Wohnaccessoires, die sich durch ihren unverwechselbaren Stil auszeichnen.

Regalsystem New Order

Ein großer Wurf ist auch das Regalsystem New Order, das Stefan Diez für Hay entwickelt hat. Erneut gelang Hay der Spagat zwischen Massenproduktion und qualitativ hochwertigem Design. New Order ist ein effizient hergestelltes Industrieprodukt, das erschwinglich ist und dennoch aus hochwertigen Materialien besteht.

Eines ist sicher: Modern darf es bei Hay gern zugehen - zeitloses Design ist nicht Rolf Hays Anspruch, denn seiner Meinung nach endet der Versuch, etwas Zeitloses zu kreieren bei einem Produkt, das nie richtig aktuell war.

Die Köpfe hinter der Marke

Stuhl Ameise

Dass Rolf Hay zu einer Größe auf dem Designmöbelmarkt werden würde, konnte wohl keiner voraussehen. Eher durch Zufall landete der junge Däne nach seinem Abitur in einem Möbelgeschäft in Hannover. Während seiner dortigen Tätigkeit besuchte er auch die Kölner Möbelmesse - und hielt den legendären Stuhl "Ameise" von Arne Jacobsen aus dem Jahr 1952 für die Messeneuheit. Von da an war sein Interesse geweckt und Rolf Hay entwickelte sich kontinuierlich innerhalb der Branche weiter - zunächst durch die Förderung von Peter Biehl, dem damaligen Agenten von Montana und anschließend durch Tätigkeiten bei Gubi und Paustian in Kopenhagen.

Während seiner Arbeit bei Gubi lernte Rolf seine Frau Mette kennen, die die dänische Wohnkultur in- und auswendig kannte - bereits ihre Eltern führten ein erfolgreiches Möbelgeschäft. Kurz darauf kam es zu einer schicksalhaften Begegnung - Rolf Hay lernte Troels Holch Povlsen kennen, zunächst als Kunden, dessen Haus er einrichten sollte. Die beiden Männer stellten fest, dass sie ähnliche Vorstellungen von Einrichtung haben und Povlsen darüber hinaus über die nötigen Mittel für ein gemeinsames Projekt verfügt.

So kam es Anfang des Jahrtausends zur Gründung von Hay - mit den kreativen Köpfen Mette und Rolf Hay auf der einen Seite und dem Großunternehmer Povlsen als Inhaber des Textilkonzerns Bestseller auf der anderen Seite. Povlsen brachte das geschäftliche Know-How mit, um ein Unternehmen aufzubauen und weiterzuentwickeln - ein wichtiger Grundstein, der maßgeblich zu Hays Erfolg beitrug.

Im Zentrum steht das Produkt

Architektonische Statik trifft auf Dynamik der Mode - inspiriert durch Troels Holch Povlsens Schaffen im textilen Sektor: Hay bietet eine breite Produktpalette, die von Möbeln über Teppiche und Bettwäsche bis hin zu Büromaterialien und Dekorationsgegenständen reicht. Der rote Faden? Es gibt keinen, sagt Rolf Hay. Für ihn sind Produkte wichtig und die Menschen, für die sie gemacht sind - und nicht dogmatisch auferlegte Strategien.

About a Chair

Hay kreiert unverwechselbares Design zum erschwinglichen Preis - im Möbelsektor zählt der ikonische "About A Chair", entworfen von Hee Welling, zu den Bestsellern. Das Allround-Talent mit Holzgestell und Kunststoffsitzschale ist nicht nur Nutzmöbel, sondern auch Designobjekt.

In Deutschland bekannt wurde Hay durch seinen aus vielen bunten Filzkugeln zusammengesetzten Teppich "Pinocchio", ein Entwurf, der sofort alle Blicke auf sich zieht.

Auch Nachhaltigkeit ist für den dänischen Hersteller ein Thema: Der von Komplot Design entworfene Stuhl "Nobody" besteht vollständig aus formgepresstem PET-Filz, einem Recyclingstoff, der aus PET-Flaschen gewonnen wird.

Alltagsgegenstände mit Wiedererkennungswert, Funktionalität und einer Prise Humor - das ist Hays Erfolgsrezept. Das beste Beispiel dafür ist der Tisch "Don't Leave Me" von Thomas Bentzen, ein kleiner Beistelltisch mit Henkel. Ob ein Tisch einen Tragegriff benötigt? Nicht unbedingt, und doch macht er den Charme des Beistelltischs aus - genau dieses Augenzwinkern findet man bei vielen Hay-Produkten.

Hay House

HAY House

Im Herzen von Kopenhagen findet sich der Showroom des dänischen Herstellers innerhalb eines Jugendstil-Gebäudes - und zeigt sich genauso unaufgeregt wie Hays Design. Das Geschäft erstreckt sich über zwei Etagen, kommt jedoch ohne Schaufenster aus. Dennoch wissen Kenner genau, wo sie das Hay House finden können. Seine Vision hat das Ehepaar Hay hier sogar gestalterisch verankert: Die Treppe des Maisonette-Baus besitzt ein englisches Treppengeländer, das sowohl antike als auch moderne Elemente vereint. Insgesamt erinnert das Hay House eher an ein belebtes Ladengeschäft mit Apartment-Flair als an einen kühlen Showroom. Im Grunde genommen spiegelt das Hay House genau das wider, was den Hersteller ausmacht: Frische, Lebendigkeit und die Passion für schönes Design.

Auf Erfolgskurs: "Hay-Syndrom" statt "Ikea-Effekt"

Heute ist Hay einer der führenden Hersteller innerhalb der Designmöbelbranche - doch was ist das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens? Hay hat es geschafft, eine Marktnische für sich einzunehmen - zwischen alteingesessenen Designmarken wie Thonet oder Vitra auf der einen Seite und Massenproduzenten wie Ikea auf der anderen. Damit bedient Hay ein breites Publikum, das von den Vorteilen beider Welten profitieren will und findet Abnehmer auf der ganzen Welt - Tendenz steigend.

Weitere Informationen zu Hay finden Sie unter: www.hay.dk