Der deutsche Designer Ingo Maurer, oft auch als „Licht-Poet“ bezeichnet.
Wurde 1932 auf der Insel Reichenau/Bodensee geboren. Nach seiner Schulzeit in Deutschland und in der Schweiz ließ er sich zum Typografen ausbilden, danach studierte er Grafik in München. Von 1963 bis 1966 hielt sich Maurer in den USA auf und gründete nach seiner Rückkehr die Produktionsfirma Design M in München, die sich auf Lichtkonzepte und die Konstruktion von Leuchten spezialisierte.
Beflügelt von der Pop-Art entwarf Maurer 1966 „Bulb“, eine Tischleuchte in Form einer riesigen Glühbirne. Auch mit späteren Entwürfen, wie der elegant-einfachen „Savoie“ (mit Donato Savoie), feierte Maurer die schlichte Schönheit der unverhüllten Glühbirne. „Lucellino“, die Birne mit den Engelsflügeln aus Gänsefedern, ist inzwischen beinahe zu seinem Markenzeichen geworden.
Maurers populärster Entwurf ist das oft kopierte Niedervoltsystem „Ya Ya Ho“. Maurer hat mit diesem System Lichtinstallationen im Pariser Centre Pompidou, im Institut Français d'Architecture und in der Villa Medici in Rom geschaffen.
Weiter Produkte von Maurer sind z.B. die Hängeleuchte „Hot Achille“, die Tischleuchte „Mozzkito“, die Hängeleuchte „Zettel'z“, an deren Drähten Notizzettel festgeklemmt werden können.© Königsdorfer Medienhaus, Frechen

