Der Designer und bedeutende Bildhauer Isamu Noguchi wurde im Jahr 1904 als Sohn einer amerikanischen Schriftstellerin und eines japanischen Dichters in Los Angeles geboren. Er verstarb im Alter von 84 Jahren in New York (1988).
Nach seinem Studium an der Columbia University und der Leonardo da Vinci Art School reiste Noguchi nach Paris, Peking und Japan. In China befasste sich Noguchi vor allem mit der Pinselzeichnung, in Japan mit Tonarbeiten.
Bei seinen verschiedenen Betätigungen als Designer, Bildhauer, Bühnenbildner, Architekt und Landschaftsarchitekt vereinte er auf grandiose Weise westliche und östliche Lebensart.
Anfang der 40er Jahre arbeitete Noguchi mit dem Möbelfabrikant Hermann Miller zusammen, für den er z.B. den Klassiker „Coffee Table“ entwarf, den Noguchi selbst als seinen besten Möbelentwurf bezeichnete.
Weltbekannt und oft kopiert ist auch seine Leuchten-Serie „Akari“ aus handgeschöpftem Shoji-Papier.
Isamu Noguchi stellte in den Jahren 1959 und 1964 auf der documenta in Kassel aus, 1986 auf der Bienale in Venedig.
In Long Island City, New York, gründete er sein „Isamu Noguchi Garden Museum".
Die Columbia University verlieh ihm 1984 die Ehrendoktorwürde, 1987 wurde er mit der „National Medal of Arts“ geehrt.

