Der vielseitige Egon Eiermann wurde 1904 in Neuendorf geboren und starb 1970 in Baden-Baden.
Er studierte von 1923 bis 1927 bei Hans Poelzig an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg.
Bereits in den 30er-Jahren baute er Industrie- und Wohngebäude, in den 50er-Jahren eine Fabrikanlage, die Pforzheimer Matthäuskirche sowie zahlreiche Verwaltungsgebäude.
Zusammen mit Sep Ruf gestaltete Eiermann 1958 den deutschen Pavillon für die Brüsseler Weltausstellung.
Besonderen Ruhm erlangte Eiermann durch den Wiederaufbau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin (1961-63).
1965 konzipierte er ein Fertighaus in Atriumform, das beim Versandhaus Neckermann in Serie ging.
Als Designer trat Eiermann durch seinen „Korbsessel E 10“ hervor.
Sehr populär wurde auch sein Klappstuhl „SE 18“, der eine Auszeichnung des Museum of Modern Art, New York, erhielt und auf der Mailänder Triennale 1954 die Silbermedaille gewann.
Tecnolumen hatte Eiermanns „Deckenstrahler“ im Programm, den er 1958 für die Weltausstellung in Brüssel entworfen hatte.
Umfassendere Informationen über Egon Eiermann finden Sie auf der Seite der Egon Eiermann Gesellschaft .

